Montag, 19. August 2013

Der 1. Ferrari

Der 1. Ferrari

unser Spielzeug der Woche



Wer kennt das auch?: Man schafft ein tolles, neues unter Umständen sogar teures Spielzeug an (Weihnachten, Geburtstag, etc.) und der Sprössling hält es trotz Empfehlungen aus dem Freundekreis, von Spielzeugverkäufern oder Zeitschriften nicht für ganz so toll wie man selbst. Genauer gesagt, das Ding interessiert ihn keine 5 Minuten und steht daraufhin monate-, manchmal sogar jahrelang in der Ecke des Kinderzimmers.

Und dann gibt es Spielzeug (oder andere Gegenstände die als solches zweckentfremdet werden), das weder schön, noch praktisch, noch pädagogisch wertvoll und schon gar nicht aus Bio-Kautschuk oder Ähnlichem ist. Ich denke da an Dinge wie Junior-Tüten-Zugaben made in China oder alte Zigarrenkisten, die meine Kinder schon auf dem Flohmarkt geschenkt bekommen haben.... Genau diese Dinge eigenen sich erstaunlicherweise oft zum stundenlangen Spielen.

Ich möchte behaupten, ich kenne meine Kinder ganz gut :-). Trotzdem wohl nicht gut genug, um zuverlässig einzuschätzen, welche Spielzeuge das berühmte Strahlen in den Augen, und welche die Kehrseite ernten.
 


Die aktuelle Spiele-Entdeckung des Zwergs ist das Barbie-Auto (das von der Großen schon jahrelang unbenutzt in der Ecke steht). Allerdings dürfen nur Kuscheltiere, vorzugsweise Bären mitfahren.Gerne steigt sie auch gern mit ein. Dann fahren sie zum einkaufen. Dabei herrscht eine strenge Sitzordnung: Nur der Pandabär darf ans Steuer, Felix der Hase ist Beifahrer. Der Rest muss sich die Rückbank teilen.

Besonders schön ist es zu sehen, wie sie sich freut wenn sich der Rest der Familie auch an die Regeln hält. Gerne kommandiert sie uns herum und fordert, das wir das Auto nach ihren Vorstellungen besetzen. Es ist halt einfach toll, wenn alle nach der eigenen Pfeife tanzen :-)


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